Mittwoch, 13. April 2016

Dritte und letzte host family 👨‍👩‍👧

Hoi zäme!

Im letzten Monat war ich seeeehr beschäftigt, ich will schon gar nicht vom letzten Oster Wochenende anfangen..

Am 28. Februar machte ich im Team sailing, bei meiner ersten Segel regatta mit.
Es gab Teams von meinem Segelclub, Club Tinaroo, dann von Mission Beach und Cairns. An 3 Wochenenden, jeweils am Sonntag, führten wir Races durch.
Mein Team hiess "Atherton Thunder", das andere "Tableland Tigers" und die beste Gruppe "Atherton Blitz". Der Begriff Blitz kam von einem deutschen Austauschschüler, der hier vor zwei Jahren war.
Das erste Wochenende fand in Cairns statt. Für das musste ich recht früh aufstehen und am jenen Sonntag war ich extrem müde, weil ich die Nacht vorhin weg mit Kollegen am See war.
Hier fällt mir schon die erste lustige Geschichte ein.
Eine Schulfreundin holte mich mit ihrer Mutter im Auto ab. Die Fahrt nach Cairns geht ca. 1 1/2 Stunden. Ich sass hinten und alle Fenster im Auto waren geöffnet, weil es ja Sommer ist (vor ein paar Tagen, hat aber der "Herbst" begonnen). Wie dem auch sei fuhren wir, als ich plötzlich aus meinem Augenwinkel mitbekam, wie etwas grosses, haariges und schwarzes im vorderen Fenster ins Auto reinkroch. Meine Kollegin bemerkte es ziemlich schnell und keine 2 sek. vergingen, als laaaaaaaautes Geschrei losging!! Der ganze Wagen vibrierte vor Schreck: meine Kollegin Summer, ihre Mutter und ich schreiten um unser Leben. EINE RIESSSSSSSSSSEN SPINNE, zu vergleichen mit meiner ganzen Handfläche und mehr, kroch in das Auto und war einfach schrecklich. Die Mutter fuhr sofort links ab und stoppte das Auto. Ich sprang wortwörtlich aus dem Fenster und rannte ein paar Meter weg vom Auto. Fahrzeuge fuhren an uns vorbei und schauten uns an, als ob wir ein Krokodil in unserem Auto fanden - was ich übrigens auch schon gehört hab.
Sommer verscheuchte die Spinne schlussendlich aus dem Auto, und dann vergingen nochmal 10 min., weil wir uns alle nicht in das Auto getrauten. Die ganze Autofahrt checkte ich Sitze etc. Es war einfach schrecklich. "A bloody ordinary day in Straya mate!"

Unser erster Tag in Cairns am Elise Beach, war enttäuschend. Es gab weniger als 2 Knoten, wirklich überhaupt keinen Wind - ich und mein Skipper machten zum ersten Mal bei einer Regatta mit, darum waren wir nicht wirklich familiär mit gewissen Dingen. Zum Start warteten wir für ca. 5h, bis der Wind ein bisschen besser wurde. Wie auch immer, war es supeeeer super schwer zum Segeln! Am Lake Tinaroo, dort üben wir jeden Freitag, gibt es sozusagen immer genug Wind, sodass wir selten aufhören müssen. Aufjeden Fall, war der Tag richtig, richtig heiss! Über 30 Grad und wir mussten alle Stinger suits tragen, denn die Quallengefahr war dort extrem hoch. Die Saison beginnt ca. im November und geht bis etwa April/Mai. Niemand durfte segeln, solange nicht alle Körperteile gedeckt sind. Beängstigend war es aber, als sie eine Irukandji am Strand gesichtet haben. Eine der kleinsten und gefährlichsten Quallan der Welt. Für mich bestätige das dann nochmal, wie gefährlich Australien wirklich ist. Ich kann euch gar nicht aufzählen, wie viele komische und spezielle Tiere ich hier schon angetroffen hab.



Das nächste Wochenende am Lake Tinaroo war fantastisch! Der Wind war anfangs nicht optimal, aber er verbesstere sich schnell. Dort gewannen wir 3 aus 4 Races. Für alle 3 Teams war dieser Tag ein Highlight, weil wir mit unseren Booten und allem bekannt waren. Unser Trainer war richtig Stolz auf uns! Zum jeweiligen Zeitpunkt war mein Team auf dem 1. Platz der Silver Fleet, "Tableland Tigers" unter uns und "Atherton Blitz" war auf dem 1. Rang der Golden Fleet. Ein super Ergebnis also.
Und dann am letzten Wochenende, musste ich richtig, richtig früh aufstehen, denn die Fahrt nach Mission Beach braucht ca. 2 1/2 h. Der Treffpunkt war schon um 8 Uhr.
Weil ich keine Fahrgelegenheit besass, ging ich mit meinem Trainer mit! Was sich zu einer wirklich, coolen Fahrt rausstellte. Er hat 3 Kinder und machte aus allen 3 World Champions im Segeln. Er wiederrum, konnte es einfach nicht fassen, wieviele Sprachen wir in der Schweiz reden und lernen, und war super neidisch.
Mission Beach war etwas herausfordernd, verursacht durch Ebbe und Flut! Ausserdem war es etwas stürmisch. Ich jedoch war in meinen Gedanken bei Haifischen, Krokodilen und Quallen, die im Meer sein könnten. Local people erzählten mir, wie vor dort vor einigen Wochen ein Taucher vermisst gegangen ist. Sie denken, dass er von einem Haifisch getötet worden ist.
Die Regatta endete, in dem wir wieder 3 von 4 Races gewannen. Ich werde das Schulsegeln wirklich vermissen, denn ich lernte coole Leute kennen und es machte mir extrem viel Spass.
Da jetzt der "Winter" anfängt, startet Schulsegeln erst wieder im Oktober. Jedoch bietet der Club jeden 2. Sonntag Segeln an. Weil ich jetzt aber etwas weiter weg von allem wohne, bin ich mir nicht sicher, ob ich dort mitmachen kann.

Im Interactclub in meiner Schule, sind wir momentan Geld am sammeln, sodass wir, für den schlimmen Zyklon in Fidji, spenden können. Weil Fidji so nahe ist und es hier in Far North Queensland viele Stürme gibt, ist Australien gut im unterstützen.

Nach dem Summer break (Januar) fing Year 12 für mich an, also Senior Year. Ich dachte mir, dass ich im letzten halben Jahr ein wenig neue Freunde kennenlernen will und nicht immer mit den gleichen Mädchen sitzen. Also wechselte ich ein wenig meine Gruppen und sitze jetzt mit einem Haufen Freunde, die supeeer lieb zu mir sind! Ich merkte so, dass es gut tut mal mit anderen Leuten zu reden oder Sachen zu unternehmen. So besitze ich jetzt auch mehr Freunde.
Aber auch mit den Austauschschülern hier von Norwegen und Deutschland, verstehe ich mich prächtig! Niemand will daran denken, wie es sein wird, ohne uns Austauschschülern. Was wirklich süss von ihnen ist. Eine wirklich gut gewordene Freundin, Austauschschülerin von Norwegen, verliess Atherton vor ca. einem Monat. Sie entschied, ihre zweite Hälfte an der Küste (Sunshine Coast) zu verbringen. Was ich ihr wirklich gönne, denn dort ist es einfach atemberaubend!
Sie schmiess eine Goodbye- Party und wir alle waren wirklich traurig. Jedoch versprach ich ihr, sie bald in Norwegen zu besuchen.
Ich muss wirklich sagen, dass ich froh bin, nicht in der Stadt zu wohnen. Natürlich ist es super, fürs Shopping und auch weil es viele Aktivitäten gibt. Doch hier auf dem Land ist alles viel heimlicher, die Menschen sind so freundlich und es gefällt mir einfach mehr. Vor allem kann ich immer in die Stadt gehen, wenn ich älter bin. Doch eine Chance wie jetzt, nicht mehr.

Ich bin mir sicher, dass viele oder alle von euch die schrecklichen Ereignisse in Brüssel mitbekommen habt. Man denkt sich, dass am anderen Ende von der Welt, dass wir nicht viel mitbekommen. Doch hier war es ein rieseeeen Thema! Es traf mich stärker, als ich dachte. Meinen sozusagen zwei beste Freundinnen hier, Austauschschülerinnen von Belgien (Célia und Maude), ging es überhaupt nicht gut. Vor allem, weil Maude aus der Stadt Brüssel stammt! Wir alle konnten es nicht glauben und es ist wirklich traurig.
Aber genau deswegen, finde ich "Rotary" eine so gute Organisation! Denn so lernt man andere Länder, Kulturen und Sprachen kennen und man lernt wie wichtig Freundschaft ist im Leben. Aus diesem Grund, unterstütze ich diesen Austausch 100%!

Nun hatte ich Ferien, ja ich weiss: SCHON WIEDER! Jedoch enden sie leider schon wieder heute.

Am verlängteren Oster Wochenende, war ich soooooo busy! Ich hatte nicht mal Zeit meiner Family zu Hause frohe Ostern zu wünschen! Am Donnerstag, kam meine host sister Jessica von der Uni zuruück, als Überraschungsbesuch! Glaubt mir, es war eine Überraschung! Ich war so happy sie zu sehen. Am Karfreitag, ging ich dann nach Cairns mit meiner host mum, host sis und der Grossmutter. Wir gingen ins Kino und assen schön zu Mittag. Am Abend versammelte sich die ganze Familie bei den Grosseltern und wir sahen das Rugby Spiel. Es gab richtig viel zu Essen! Dann am Sonntag gingen wir zu den berühmten Yungaburra Markets, die ca. 10 min von Atherton entfernt sind. Die Markets hier sind wirklich schön und es gibt schöne Souvenirs - aber es ist immer so heiss.
Zu Hause backte ich einen "Oreo Cheesecake" mit 3 Schichten, für Ostern!! Meine ganze Familie backte super leckere Sachen. Am Abend kochten mein host dad und ich selbstgemachte Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauce und Pestosauce! Das war nämlich mein Lieblingsessen! Es war ein wirklich schöner Abend. Am Sonntagmorgen, also Ostern, kamen alle Verwandten zu uns fürs Frühstück. Auch dort gab es wieder sooooooo viel zu Essen!! Waffeln, Pancakes, Eier, Früchte, Croissants, Speck, Kuchen etc. Dort bedankte ich mich dann, mit meinem Cheesecake, bei der ganzen Familie, dass sie so herzlich zu mir waren und auf mich aufgepasst haben.
Später packte ich meine ganzen Sachen und musste viel weggeben, da ich einfach kein Platz mehr besitze! Ich werde nun 10kg nach Hause per Seepost schicken.

Dies ist nun die zweite Woche. Vorletzten Montag wechselte ich meine host family zum Dritten und auch Letzen Mal. Es war ein sehr komisches Gefühl. Denn ich wusste, das nächste Mal, welches ich Haus wechseln wird, ist zu Hause. Aber auch, weil ich mich soooo gut mit meiner zweiten host family verstand! Wir hatten es wirklich immer so lustig miteinander und sie schauten auf mich wie ihre eigene, dritte Tochter. Ja, sie arbeiteten sehr viel, aber trotzdem genossen wir schöne Familienabende. Ich freue mich richtig, wenn sie mich in der Schweiz im September besuchen kommen.
Ehrlichgesagt war ich wirklich nervös zu wechseln, denn mein host dad tritt Rotary erst letztes Jahr bei. Meine Freunde konnten nicht glauben, dass genau ICH nervös wird. Ich hab kein Problem mit neuen Leuten zu reden, doch irgendwie das Mal schon. Aber auch auch weil ich ihre erste Austauschschülerin bin.
Dies war für mich am Anfang ein wenig komisch. Denn entweder, werden sie extrem streng mit mir sein oder super easy going und erlauben mir alles, hehe.
Zu meinem Glück erwischte ich die zweite Wahl. Mein host family ist supeeeer lieb zu mir! Wohoooooo! Ich kann mich wirklich nicht beklagen, ich hatte bis jetzt 3 super Familien! Natürlich, jede Familie hat seine gute und auch anstrengende Seiten, aber das gehört zum Familienleben dazu.
Mein host dad John ist so nett und redet so viel (wie ich). Meine host mom Louisa war am Anfang ein wenig ruhig und schüchtern. Ich wusste nicht wirklich ob sie mich mag oder was sie von mir denkt. Ich gab mir einen kleinen Schups und jetzt verstehe ich mich auch mit ihr sehr gut. Mein host brother Ruben ist der Hammer! Er ist ca. 8 Monate jünger weder ich, aber sooooo lustig und cool. Am Anfang war es für mich ein wenig neu, denn ich hatte nie einen Bruder und musste nur mit zwei Schwestern klarkommen. Momentan bin ich ihn am überreden einen Austausch zu machen! Denn nur aus diesem Grund trat Jon Rotary bei, sodass Ruben einen Austausch machen kann. Er ist sich am Überlegen entweder nach Deutschland zu reisen oder in die Schweiz! Das Familienleben ist hier ein wenig komplitziert.
Erstens weil John der Stiefvater von Ruben ist. Ruben besitzt noch zwei ältere Schwestern; Alinta und Sigrid, die aber beide nicht mehr zu Hause wohnen.
Aufjedenfall kam Louisa`s Schwester mit ihren Kindern zu Besuch für ein paar Tage und dann noch Alinta und Sigrid mit ihren Freunden - FULL HOUSE! Es war super busy und so viele Leute waren hier. Jetzt aber zum Haus: OMG ES IST SO SO SO SCHÖN! Das Haus ist auf einem Level, aber sehr modern. Mein Zimmer gefällt mir richtig. Ich wohne jetzt nicht mehr in Atherton, sondern in Tarzali, welches ca. 25 min. von Atherton liegt. Tarzali besitzt ca. 800 Einwohner und ist extrem klein. Dies war auch ein Grund, weshalb ich nicht wusste wie das wird. Man muss bedenken, dass es hier keinen Bus gibt oder sonst welche öffentlichen Verkehrsmittel. Was heisst, dass ich voll und ganz wieder auf meine host parents angewiesen bin, was das Fahren angeht. John und Louisa sind beide Lehrer. Ich wohne jetzt auch nicht mehr sehr nahe bei Freunden und kann auch nicht immer nach der Schule ins Dorf gehen. Das Gute aber ist, dass fast all meine engen Freunden jetzt fahren können, welches alles einfacher macht. Die Gegend hier ist wunderschön! Sehr hügelig und grün.
Zurück zum Haus: sie besitzen sooo viel Land!! Ich war nicht einmal überall, denn es ist einfach so viel. John erzählte mir immer, dass sie zwar sehr abgelegen sind, aber trotzdem nicht von der Welt abgeschnitten sind. Sie besitzen irgendwie 4 Tv`s und haben alle möglichen digitale Geräte.
Meine Familie ist super aber seeeehr spontan. Jetzt in den Ferien hatte ich Schwierigkeiten mit Freunden was zu unternehmen, denn sie ändern ihre Meinung so schnell oder wissen es nicht. Das Gute aber ist: ES GIBT SO VIEL ESSEN IM KÜHLSCHRANK! In meiner letzten host family hatte ich immer Hunger und es gab fast nie was Gutes im Kühlschrank, hier jedoch immer! Glaubt mir, das kann einen grossen Unterschied machen!
Am Anfang eines Familienwechsel, ist es immer schwer, sich den neuen Regeln und der Umgebung zu gewöhnen. Mittlerweile habe ich mich aber wieder gut eingelebt.

Diese Ferien unternahm ich nicht so viel, wie in meinen letzten Ferien. Ich war jedoch ein paar mal in Cairns shoppen oder traf Austauschschüler. Mein host bruder hatte gestern ein Fussballmatch, 1h von Tarzali entfernt, also ging ich mit. Es ist lustig einen Bruder zu besitzen. Meine host parents sind aber sehr easy going und cool. Sie sind sehr spontane Leute, was einen Vorteil und Nachteil sein kann.
Wenn wir was planen, müssen ich berücksichtigen, sehr flexibel zu sein. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass Aussies sehr, sehr viel trinken. Vor allem fangen sie auch schon sehr früh an. "lots of beer"!

Nun, nächsten Freitag werde ich für 3-4 Wochen die legendäre "Safari Tour" antreten. In Australien, ist das sozusagen DIE Tour, organisiert von Rotary. In der Schweiz ist die grosse Tour "Euro Tour", dort reisen sie durch verschiedene Städte. Weil es ca. 20 oder mehr Distrikte in Australien gibt, ist es schwierig eine Gruppe zu bilden. Darum reisen 1-3 Distrikte zusammen durch Australien.
Mein Dsitrikt 9550 reist mit einem Distrikt, von mehreren, aus Victoria (Süden Australiens) 9780. Insgesamt ca. 30 Austauschschüler von überall auf der Welt. Mit dabei vom anderen Distrikt ist auch eine Schweizerin!! Ansonsten Brasilien, Peru, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien etc.
Die Safari Tour ist wirklich, das Highlight vom Jahr.



Start in Adelaide

Ungefähre Busroute

Ungefähre Busroute

Ich will nicht zu viel verraten, denn ich bin mir selber nicht, sicher über alles. Aufjedenfall bin ich schon eifrig am packen, obwohl ich nur 20kg erlaubt bin, und meine Vorfreude steigt immmmmmer mehr!! "Rock to Reef Safari 2016" i am cominnnng!

Am Ende unserer Tour, 5. Mai, nimmt mein District teil an unserer "Rotary Conference". Dieses Jahr feiern wir diese, mit einer riesigen Cruise vom Sydney Harbour! Wir werden ca. 5 Tage unterwegs sein und stoppen auf der "Tangalooma" Insel. Bekannt für Delfine.




Es ist lustig, denn in einer meiner ersten Blogs, beschrieb ich die Safari Tour und freute mich dort schon riesiiiiig. Und jetzt starte ich schon nächste Woche.

Mein nächster Blog wird sich rundum die Tour drehen!

Bis baald & cheers

Rachel




Dienstag, 23. Februar 2016

AUSTRALIAN OPEN 2016 🎾


Hoi Zäme!

Leider kamen meine 2 monatigen Sommerferien, vor vier Wochen, auch schon zu einem Ende.
Die letzten 2 Monate waren super, super aufregend! Ich hab das Beste daraus gemacht und wirklich so viel wie möglich unternommen.
Das Highlight der Sommerferien war ganz sicher die Ferien mit meiner host family an der Gold Coast - in Surfer`s Paradise, das Scuba Diving am Great Barrier Reef und natürlich das AUSTRALIAN OPEN 2016 in MEEEELBOURNE!!!

Am 7. Januar gab mir mein Aerospace Lehrer die Möglichkeit, mit ihm über Atherton in seinem Klein-Flugzeug zu fliegen!! DAS WAR SO WAS VON GEIL!! Er versprach mir schon seit ich hier bin, mich mitzunehmen und dann einen Abend vorher schrieb er mir recht spontan, ob ich am 7. Zeit hätte. Natürlich lehnte ich dieses Angebot nicht ab. Also flogen wir am nächsten Morgen für ca. 1-2h über meine Wohngegend und ich durfte auch etwa 10 min alleine fliegen, was mir seeeeeeehr gefiel. Ich glaube er merkte, wie sehr ich das Fliegen liebte und ich will jetzt schon den nächsten Flug zusammen planen.



Lake Tinaroo (hier segle ich)

Ich und mein Aerospace Lehrer Mr. Collins

seeeeeelfie



Atherton

Vom 9.-14. Januar verbachte ich meine Zeit bei Célia (belgische Austauschschülerin) in Cairns. Wir verstehen uns seit Anfang einfach super und ich geniesse die Zeit immer sehr mit ihr! Vor allem ist sie die Person, bei der ich weiss, dass ich ihr jederzeit anrufen kann und sie mir helfen wird. Sie wohnt in Cairns, also 1 ½ h von mir entfernt, und dort gibt es halt viel mehr zu erleben als in Atherton. Ausserdem besitzt ihre host family einen Pool, welches es einfacher macht die Hitze und die Luftfeuchtigkeit einigermassen zu überleben. Ansonsten verbrachten wir die Zeit ein wenig beim Shoppen, schwammen in der Lagoon oder in Creeks (Bäche) oder relaxten einfach im Pool. An einem Morgen standen wir um 5.00 Uhr auf, fuhren mit dem Velo in die Stadt (Cairns) und machten zusammen Pilates am Strand. Am letzten Abend kochten wir dann zu zweit ein belgisches Gericht: Waterzooi. Dies ist ein Eintopf mit Hähnchen und Gemüse – super fein! Zum Dessert gab es Tiramisu.

Creeks







Royal Botanic Gardens
Am 14. Januar gab es ein Rotary Meeting. Für alle Inbounds (das sind Austauschschüler, die nach Australien reisen so wie ich) und Outbounds (das sind Austauschschüler, die von Australien in Ausland reisen) gab es ein Treffen. Das war wirklich schön, denn ich konnte meinen 1. Host brother treffen, der in Deutschland für 1 Jahr war und im Dezember meine Familie, in der Schweiz, besuchte.

Maude, ich und Célia

Inbounds and Outbounds


Am 16. Januar musste ich mich (leider auch mit ein paar Tränen) von meiner host sister Georgia verabschieden, die jetzt in der Schweiz (Zofingen), ihr Austauschjahr erlebt! Es war recht traurig, denn ich verstand mich sehr gut mit ihr und sie war mir nicht nur eine Schwester sondern auch eine gute Freundin geworden. Nun ist auch meine andere host sister Jessica, letzten Samstag zurück nach Townsville (4h mit dem Auto) gereist zurück an die Uni. Meine host parents arbeiten beide sehr, sehr viel. Darum unternehme ich jetzt viel mit Freunden! Viele sind daran ihre Autoprüfungen am absolvieren, wie cool!

Bye Bye Georgia

Am 17. Januar flog ich dann ENDLICH nach Melbourne! Ich lieeeebe diese Stadt soo unheimlich sehr! 

Distanz von Cairns nach Melbourne
Melbourne ist mega multikulturell, sehr europäisch, Menschen dort sind überraschenderweise sehr freundlich und mir gefällt sie einfach unheimlich gut. Melbourne ist ca. 3h mit dem Flugzeug von Cairns entfernt und liegt im Bundesstaat Victoria. Sie ist die „Fashion city“ von Australien und alle grossen Sport Events finden dort statt wie AFL, Rugby, Fussball, Australian Open etc etc. Das MCG (Melbourne Cricket Ground), eines der grössten Stadien der Welt, welches 100`000 Personen Platz bietet, ist auch dort gebaut. Sydney und Melbourne Bewohner mögen sich normalerweise nicht so, denn beides sind Grossstädte! Ich hab schon beide Städte besucht und finde, dass Sydney dem üblichen „Stadt“ Klischee entspricht, Melbourne empfinde ich jedoch„herzlicher“.
Auf jeden Fall, kam ich in Melbourne am Mittag an, wo mich Alexa`s host parents willkommen hiessen und mich abholten. Alexa ist auch eine Schweizer Rotary Austauschschülerin und gute Freundin von mir geworden, die mich auch in Atherton für eine Woche besucht hat. Sie wohnt aber nicht direkt in Melbourne, sondern in Bacchus Marsh, ein mittelgrosses Dorf, ca. 40 min. von der Stadt entfernt. Das erste, dass mich wirklich immer wieder erstaunt hat, war dass es so trocken dort ist!! Ich bin mir an die Tropen, dh. Regendwald pur und immer grüne Sicht gewöhnt. Dort ist alles trocken und braun, was mir nicht wirklich gefallen hat. Das Klima jedoch schon! Sie geniessen, so wie ich es nenne, sehr europäisches Wetter, welches ich manchmal vermisse. Viele sagen, Melbourne kann 4 Jahreszeiten in einem Tag durchleben. Am Morgen kann es regnen und kalt sein und am Nachmittag wird es dann 40 Grad mit wolkenlosem Sonnenschein. Alexa warnte mich, dass es wirklich manchmal über 40 Grad heiss wird. Daher packte ich eigentlich relativ viel in meinen Koffer, sodass ich für alles vorbereitet war. Zu meinem Erstaunen gibt es dort keine hohe Luftfeuchtigkeit, wie wir es in Far North Queensland kennen In Melbourne ist es einfach heiss aber trocken. Im Norden von Queensland ist es mir einfach viel zu heiss und feucht und darum könnte ich dort glaub auch nie leben oder besser gesagt „überleben“! 

Am Montag, den 18. Januar, fand dann das berühmte „Australian Open“ statt! Das war so unbeschreiblich fantastisch und ich vermisse es so sehr! Ich schätze mich sehr glücklich die Chance zu besitzen, das Open mitzuerleben zu können. Wir blieben den ganzen Tag dort, wie auch Donnerstag und Freitag, mit unserem 3 day ground pass. Das AO besteht aus einem riesigen Park (Melbourne Park). Dort befinden sich 3 grosse Arenen + show courts und practice courts. Roger Federer spielte an einem practice court, der natürlich voll besetzt war. Wawrinka spielte in einen von den anderen Arenas. Der Margaret court, zu dem Alexa und ich keinen Zugang hatten, war riesig! Wir schafften es aber 2x uns an den Securities vorbeizuschleichen und für eine Weile dort drin zu sitzen. Leider aber nur solange bis die Zuschauer kamen, die Geld für die Sitze bezahlt hatten und natürlich recht sauer auf uns waren.. Das Highlight war als wir mit der berühmten Schweizer Spielerin Belinda Bencic ein Selfie machen konnten! Ich sprach mit ihr auf Schwiizerdütsch und sie war so nett.
Am Dienstag war seeightseeing angesagt. Alexa zeigt mir schöne Plätze in und um Melbourne oder auch berühmte Orte, wie zum Beispiel den „Federation Square“. Dies ist ein riesiger Platz, mit Stühlen und Leinwänden (falls Sport im TV läuft), mitten in der Stadt. Am gleichen Tag, besuchten wir am Abend auch das „Moonlight Cinema“, welches in den Royal Botanic Gardens stattgefunden hat. Wir sahen uns den Film, „the Danish Girl“ an. Das Moonlight Cinema ist auf einem riesigen Rasen aufgebaut, vor sich hat man eine noch grössere Leinwand und im Hintergrund sind die Skycrapers von Melbourne zu sehen. Nicht überraschend war, dass Alexa und ich total unvorbereitet auf dem Rasen Platz nahmen mit nur einer Decke und Essen und das war`s auch schon. Als die Sonne unterging, fing es dann richtig kalt zu werden! Das war für mich aus dem Norden Queensland kommend völlig ungewohnt. Trotzdem war es ein unvergessliches Erlebnis! Am Mittwoch relaxten wir den ganzen Tag und am Samstag flog ich (leider) auch schon wieder nach Hause zurück.

Selfie mit Belinda Bencic
Laneways

Melbourneee (Aussicht vom Eureka Skydeck)



Eureka Skydeck

Moonlight Cinema

Hisense Arena


Am 24.  Januar war ich dann, genau für 6 Monate in Australien. Ich muss sagen, dass das letzte halbe Jahr so schnell vorbei ging! Ich hab unglaublich viel unternommen, aber auf der anderen Seite habe ich das Gefühl noch mehr von dem grossen Land sehen zu müssen. Was ich mir aber sicher bin, dass ich noch offener und „open – minded“ geworden bin und einfach sicherer und selbstbewusster. Natürlich, kann ich nicht genau sagen, wie ich mich verändert habe, aber ich denke dieser Austausch hat und wird mir sehr gut tun.

Schliesslich kam dann auch noch der AUSSIE DAY! Australien feiert seinen Nationalfeiertag am
26. Januar. Am Nachmittag ging ich mit Schulfreunden ans Ufer vom Lake Eacham, der eigentlich super voll sein sollte, doch weil das Wetter nicht so gut war, zum Glück nicht. Wir schwammen, es gab Barbies (BBQ`s) und sehr, sehr viel zu trinken. Australier betrinken sich immer und überall vor allem Bier, wo sie nur können! Darum hab ich mich auch nicht gewundert, als ich die Polizei rumstehen sah. Ansonsten kochten die Grosseltern, australische Spezialitäten und die ganze Familie kam zusammen, um den Tag zu geniessen.

Am nächsten Samstag lud mich dann eine Kollegin für Waterskiing und diversen Wassersportarten ein!! Ihre ganze Familie war dort und ihr Onkel besass ein Motorboot! Zusammen gingen wir zu Lake Tinaroo (dort segle ich auch) und verbrachten einen tollen Tag dort. Da er ein Boot besitzt und es die gleiche Kollegin ist, mit der ich den Scuba Diving Kurs absolviert habe, planen wir zusammen aufs Reef wieder Scuba Diving zu machen (tauchen)!


Jessica und ich
Die Schule startete wieder am Donnerstag 28. Januar. Nun bin ich im Senior Year, mit meinem coolen Senior Jersey!! Die Schule hier ist nicht wirklich sehr spannend, man wird überhaupt nicht gefördert wie in der Schweiz und das Level ist auch nicht so hoch wie zu Hause an der Kanti. Für dieses letzte halbe Jahr habe ich aber Französisch durch Distance Education gewählt, dh. mit einem Computer und übers Internet. Dort rede ich mit einer Lehrerin etwas ähnliches wie Skype. Es ist schrecklich!




Mit meiner Familie verstehe ich mich aber wirklich, wirklich gut! Ich bin jetzt wieder ein Einzelkind... Zur nächsten und letzten Familie werde ich aber auch bald wechseln.

Vor zwei Wochen fand am Samstag wieder die berühmten „Horse Races“ in fast ganz Australien statt, nur das ich dieses Mal an einem „echten“ teilnehmen konnte. Um ehrlich zu sein, das Horse Racing an sich ist nicht extrem spannend. Es sei denn, man hat auch auf ein Pferd gewettet, wie viele es hier tun, oder man liebt Pferde. Ich aber, finde das anziehen supeeer (Fashion parade)!! Ausserdem war es der Geburtstag von Lily, einer guten Freundin. Ich und Schulkolleginnen zogen uns also sehr „festlich“ an und verbrachten einen tollen Tag dort! Das Racing fand in Tolga statt, nicht weit von Atherton entfernt und extrem klein. Meine Kollegin und ich versuchen für das nächste Mal an einem grösseren Race teilzunehmen, weil dort einfach viel mehr los ist.


Brooke, Jessica und ich

Lily (bday girl), Bridget und ich
Sonst lauft im Moment nicht sehr viel, vor allem mit der Schule.. ich nehme mir aber viel vor für die nächsten Monate und freue mich RIESIG auf die Safari Tour mit all den anderen Austauschschülern. Im Moment bin ich aber sehr, sehr happy und geniesse jeden kostbaren Moment hier in Down Under!
Ausserdem startete vor zwei Wochen am Freitag wieder mit dem Segeln! Ich mache jetzt beim Team sailing mit und diesen kommenden Sonntag, nehme ich an meiner ersten Regatta teil.

Vor einer Woche feierten wir einen Birthday einer Kollegin mit vielen aus der Schule! Wir gingen zuerst in den Pub (für uns nur alkoholfreie Getränke) und genossen dann ein Lagerfeuer mit viel Kuchen! Es war wirklich süss, denn wir feierten auch quasi meinen Geburtstag mit.




Am Sonntag dann fuhren die norwegische Austauschschülerin Elisabeth und ich nach Cairns. Meine host parents Mandy und Tony sind beide Principals (Schuldirektoren) und nahmen an einer Veranstaltung teil, wo sie den Premierminister Australiens kennenlernen durften - Malcolm Turnbull.
In der Zwischenzeit gingen wir ins "Cairns Zoom". Dieser Besuch stand seit ich hier in Australien bin, auf meiner "To Do Liste"! Es ist eine Art wildlife Center mit diversen australischen Tieren. Aber nicht nur das, sondern auch ein Kletterpark und viele coole Attraktionen. Als erstes, nach meinem lang ersehnten Wunsch, konnte ich ein Foto mit einem Koala aufnehmen! Nachher liefen wir ganz oben auf dem "Dome" draussen entlang dem Geländer, mit Seilen, und genossen die wunderschöne Aussicht auf Cairns. Am Schluss gab es noch einen Power Jump zu absolvieren, der 13m hoch war! Ich habe das Gefühl, dass ich immer mehr meine Höhenangst hier in Australien bekämpfe..

juhuuu!


Aussicht vom Dome


Vor einer Woche fand dann mein 17. Geburi statt!
Er war super hier in Australien! Ich war so glücklich und gleichzeitig überrascht, hätte nie gedacht, dass so viele an meinen Geburtstag an mich denken würden. Zudem erhielt ich viele Geschenke UND sehr viel Schokolade (wieso auch immer). Meine host parents schenkten mir einen Gold charm (Anhänger), der Australien darstellte und „AUSTRALIA“ war eingraviert. Von anderen Freunden bekam ich charms, wie zum Beispiel einen Koala. Oder einen riesigen Fotorahmen mit einem Scuba Diving Bild, von uns allen. Also viele, viele super schöne Erinnerungen, die ich mit nach Hause nehmen werde (wenn meine 2 Koffer, das erlauben).
Am Abend lud ich recht viele Freunde von meiner Schule ein.
Mein host dad (super Koch) kochte für uns alle Pasta und eine Freundin von mir, backte mir einen Toblerone- Schoggi Kuchen yaaaaay! Ich verbrachte wirklich einen schönen und tollen Geburi und danke allen, die an mich gedacht und mir geschrieben haben! 

Mein Geburikuchen! (Toblerone + Lindt)



Letztes Wochenende fuhr ich dann wieder nach Cairns, um mit den Austauschschülern zu feiern. Leider konnte Maude (Belgierin) nicht kommen.. dafür aber Célia und Anthony!
Hier in Far North Queensland (FNQ) gibt es einen Skyrail, also eine Gondelbahn, die durch den Regelwald führt, super Aussichtspunkte anbietet und einfach atemberaubend ist! Es ist richtig, richtig teuer, wurde aber schon mehrmals zu einem der besten Touristenattraktionen in Australien gewählt. Für mich, war es persönlich viel zu teuer!! Meine 1. Host mum hat es mir aber zum Geburtstag geschenkt, welches toll war! Deshalb ging ich dann mit Célia, letzten Samstag dorthin. Wir haben einen tollen Tag gewählt, es war sehr, sehr heiss und wie üblich über 35 Grad!!
Das erste Problem fing aber an, als wir zu Fuss unterwegs waren und meine flip flops kaputt gingen. 1. Das Dorf war wirklich klein und es gab nur kleine shops, 2. Der Boden war viel zu heiss um irgendwo hin barfuss zu laufen und 3. gab es schliesslich in all den Supermärkten, keine einzigen flip flops in meiner Grösse!!
Schliesslich musste ich mich irgendwo hinsetzten, denn meine Füsse fingen wortwörtlich an zu brennen. Célia fand zum Glück schliesslich doch einen Shop mit flip flops für 6 Dollars aber sie sind nicht mal bequem.
Wie auch immer, der Skyrail hatte ausserdem zwei Zwischenstationen mit wunderschönen Aussichtspunkten, wie water falls etc.
Der beste „wow – Effekt“ war aber, als wir aus dem Regenwald kamen und vor uns das Meer und rundherum Cairns sich präsentierten.
Am Abend gingen wir dann einkaufen und bereiteten ein BBQ mit Anthony, an der Lagoon vor. Wir schwammen und es war einfach ein wunderschöner Abend. Am Abend besuchten wir auch noch eine Bar, denn Célia`s host dad spielte dort in einer Band das Schlagzeug! Die Musik war super! 

Bowling session

Célia und ich

Anthony, Célia und ich


 
Aussicht aus dem Skyrail (Gondel)


Aussie problems





happy Rachel
cheers

Rachel